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Uhrenhemmungen
Damit Uhren überhaupt die Zeit anzeigen können, müssen sie einen geregelten und vor allem gleichmäßigen Ablauf haben, so daß die Antriebskraft nicht das Räderwerk und auch das Zeigerwerk durchdrehen lassen kann. Es braucht also eine Hemmung und eine möglichst gleichförmige Antriebskraft, um einen gleichmäßigen Gang der Uhr zu gewährleisten. Dieses Kapitel widmet sich nun den verschiedenen Hemmungstypen, die in Taschenuhren verbaut worden sind.
Unterscheiden kann man Hemmungen in drei Kategorien: rückführende, ruhende und freie Hemmungen.
Bislang hier erfaßt sind folgende Hemmungen
- Ankerduplexhemmung
- Brocotankerhemmung
- Chinesische Duplexhemmung
- Chronometerhemmung
- Debaufre-Hemmung
- Duplexhemmung
- Échappement naturel
- Échappement à virgule
- Experimentelle Duplexhemmung
- Fasoldt-Hemmung
- Garnier-Hemmung
- Glashütter Ankerhemmung
- Kommahemmung
- Potter-Hemmung
- Pouzait-Hemmung
- Rack-Lever-Hemmung
- Robin-Hemmung
- Sautroghemmung
- Schweizer Ankerhemmung
- Spindelhemmung
- Spitzzahnankerhemmung
- Steigradhemmung
- Stiftankerhemmung (Scherenhemmung)
- Sullyhemmung
- Tick-Tack-Hemmung
- Wall-Hemmung
- Wippenhemmung
- Zwei-Stiftankerhemmung
- Zylinderhemmung
Viele der Hemmungen basieren auch auf anderen Hemmungen, so ist die Zylinderhemmung eine Weiterentwicklung der Sautroghemmung, die Stiftankerhemmung basiert auch einer Vereinfachung der normalen Schweizer Ankerhemmung (auch Steinankerhemmung genannt). Dazu gibt es eine ganze Reihe exotischer Hemmungen, die mehr oder weniger tauglich waren und dem Erfindungsgeist diverser Uhrmacher entsprangen und von denen die meisten hier gar nicht erfaßt worden sind.







